Ich denke, dass BlackBerry Tag mit Near Field Communication (NFC) eine sehr realistische Erweiterung für BlackBerry-Nutzer im täglichen Leben sein wird. Schaut euch das Video an mit ein paar der Features, die BlackBerry-Tag ermöglicht. Wie man NFC-Tags am BlackBerry erstellt, hatten wir kürzlich vorgestellt.
Schaut Euch das Video zu NFC an
Tag erstellen NFC
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Ihr könnt mit den NFC fähigen Geräten Smart Tags erstellen, um mit anderen Nutzern Informationen auszutauschen die auch ein NFC fähiges Smartphone besitzen. Die ist für den Endanwender erst der Anfang.
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NFC ist eine Funktechnik für Distanzen bis vier Zentimeter.
Im Gegensatz zu ähnlichen Technologien wie zum Beispiel Bluetooth ist kein komplizierter und zeitraubender Verbindungsaufbau nötig. Das Halten des aktivierten Handys an einen Kontaktpunkt reicht aus, um die Verbindung herzustellen. Dabei werden die gleichen Mechanismen benutzt wie bei kontaktlosen Karten, die man z.B. von Gebäudezugangssystemen kennt.
NFC erlaubt eine schnelle Verbindung zwischen zwei Geräten, ohne dass man komplizierte Menüs oder Passwörter eintippen muss. Wie beim Handschlag, erfolgt der „handshake” zwischen den Geräten durch das Annähern der beiden Chips im BlackBerry. Liegen diese näher als ca. 4cm beieinander, so wird automatisch eine Datenverbindung ausgelöst. Durch die geringe Entfernung, geht man davon aus, dass solche Verbindungen gewollt sind. Wird man nicht gerade absichtlich angerempelt, entspricht dies auch dem alltäglichen Szenario. Wurde der Smart-Tag erstellt, einfach beide Geräte wie im Video aneinander halten. Wichtig ist, daß die Hintergundbeleuchtung aktiv ist. Die Übertragung beginnt. Das zu empfangene Gerät vibriert kurz auf und der Smart Tag wurde empfangen.
Beim ersten Mal stutzt man etwas, Bluetooth-Verbindungen sollen sicher sein? War da nicht mal was zu lesen, dass man darüber auch Telefonbücher ausspionieren konnte? RIM hat in puncto Sicherheit einen Ruf zu verlieren und so sorgen die Kanadier vor, jede Bluetooth-Verbindung zwischen zwei BlackBerrys wird mit AES 256-bit verschlüsselt (das ist doppelt soviel wie die meisten SSL-Verbindungen beim Online-Einkauf!). Auch das oben angesprochene Szenario mit der Rempelei unterbindet man sicher, denn sobald der Bildschirm im Standby ist, wird der NFC-Chip deaktiviert. Und für die ganz paranoiden oder diejenigen, die wirklich auf Sicherheit achten müssen, ist als Voreinstellung eine Abfrage aktiviert, ob man versenden bzw. empfangen will. Für den täglichen Komfort lässt sich diese auch abschalten.
RIM strengt sich wirklich an und öffnet die entsprechenden Programmierschnittstellen (APIs) auch für Drittanbieter. Jeder App-Entwickler, der diese nützliche Funktion einsetzen will, kann auf die entsprechenden Vorgänge zugreifen. Mastercard und Visa haben den ersten Schritt mit bargeldloser Bezahlung schon getan. Geeignete Kandidaten wären Anwendungen für Check-Ins über Foursquare, automatische Downloads von Fahrplänen für Züge oder das einheimsen von Treuepunkten beim Supermarkt – Ooops jetzt habe ich wohl einige auf den Plan gerufen…
Einziger Wermutstropfen zur Zeit, der Transfer erfolgt ausschließlich von BlackBerry zu BlackBerry, andere Hersteller sind zur Zeit noch nicht dabei. Lange sollte das aber nicht mehr dauern. Mehr Informationen im BlackBerry Inside Blog.
Wofür würdet ihr NFC am liebsten Einsetzen? Wir sind gespannt auf Eure Ideen!