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Kommt der BlackBerry Hub via Bridge auf das PlayBook?

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Unsere amerikanischen Kollegen haben Hinweise für die Integration des BlackBerry Hub in die Bridge für das PlayBook gefunden. Seht Euch Foto und Video an – und probiert es aus.

 

BlackBerry Hub via Bridge auf dem PlayBook

 

Die geschilderte Situation könnt Ihr ganz einfach selbst erzeugen, in dem Ihr vom PlayBook über die BlackBerry Bridge auf den BBM eines BlackBerry 10 – Smartphones zugreift. Gebt in einen Chat eine e-mail-Adresse ein und tippt anschließend darauf. Ihr landet in im Bild „Compose“, der offensichtlich zur Erstellung von Nachrichten gedacht ist. Anschließend viel Spaß beim Navigieren und Erkunden des Hub. Neben der Benutzeroberfläche hat der „Bridge-Hub“ aber noch keine Funktionalität.

 

In Internet-Foren wünschen sich viele Benutzer die Bridge-Apps für BlackBerry 10, die auch für BB OS 5.0 – 7.1 verfügbar sind. Dabei entstanden diese, als es für das PlayBook weder eine native  E-Mail-App, noch Apps für Kalender und Kontakte gab. Der BlackBerry Enterprise Server (BES) konnte damals nur ein Gerät pro Benutzer verwalten, weshalb e-mail- und PIM-Funktionen über das Smartphone abgebildet werden mußten. Deshalb scheinen heute viele Bridge-Apps nicht mehr zeitgemäß.

 

Denn zu Zeiten des Tablet OS 1.0 verfolgte RIM – heute BlackBerry – ein anderes Konzept zur Nutzung von Tablets. Damals war das Tablet als „freies“ Gerät des Nutzers für Spiele, Video, Musik, Fotos und Apps gedacht, während die vertraulichen, geschäftlichen Daten auf dem BlackBerry Smartphone verbleiben sollten, und nur über die sichere Bridge vom Tablet erreichbar sind. – Aber dort nicht gespeichert wurden. Während das BlackBerry-Smartphone über den BlackBerry Enterprise Server mit restriktiven Regeln versehen werden konnte (und kann), sollte das PlayBook für den Benutzer offen sein. Das heißt er sollte selbst Einstellungen vornehmen und Apps installieren können. Also eine andere Form der BlackBerry Balance, die heute mit BlackBerry 10 gelebt wird.

 

Im Februar 2012 – mit PlayBook OS 2.0 und den damit verfügbaren nativen PIM-Apps sowie der Server-Lösung Mobile Fusion, wurde die empfohlene Integration von Tablets in das Unternehmensnetzwerk grundlegend geändert. Das mit BlackBerry 10 besonders beworbene BlackBerry Balance, zur Trennung privater und geschäftlicher Daten, existierte zwar schon seit BlackBerry OS 6.0, aber mit PlayBook OS 2.0 wurde es in der heutigen Form erstmalig realisiert. Heute gehört ein PlayBook nach Vorstellungen von BlackBerry per BlackBerry Enterprise Service 10 (BES10) in das Unternehmensnetzwerk integriert – entsprechend den BlackBerry 10 – Smartphones. Damit können e-mail sowie Kalender und Kontakte auf dem PlayBook, mit den entsprechenden nativen Apps, genutzt werden.

 

Umso überraschender, sollte nun der Blackberry Hub, bekannt von BlackBerry 10, via Bridge auf dem PlayBook erscheinen. Dadurch ergeben sich weitere Chancen. So verfügt das PlayBook OS über keine eigene Twitter-App, sondern man ist die Website oder auf Drittanbieter angewiesen. Auch würden vielleicht aktuelle Funktionen des BBM, wie Gruppen und Channels auch auf dem PlayBook nutzbar. Denn wir erwarten keine native App mehr für das PlayBook. (Die aktuelle BBM-App erfordert Cascades, das es in PlayBook OS nicht gibt.) Weiter ist es auch denkbar, daß Instant Messenger wie Google Talk und Yahoo! Messenger via Bridge auf dem PlayBook nutzbar würden. Denn auch diese Apps sind für BlackBerry 10 – in den Hub integriert – verfügbar, aber nicht für das PlayBook. (Es gibt sie von BlackBerry aber auch für OS 7.1.)

 

Im Video könnt Ihr Euch noch weitere Eindrücke holen.

Mobile Link YouTube

 

 

Quelle: N4BB

Posted by Andy   @   5 Dezember 2013

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