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Die Kamera des BlackBerry Priv im Hands-On

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Das BlackBerry Priv verfügt die leistungsstärkste Kamera, die je in einem Smartphone des kanadischen Herstellers verbaut wurde. Wie schlägt sie sich im Praxistest?

 

Nachtaufnahme mit Hilfe manuellem HDR mit Priv photographiert

 

Während bei der Frontkamera 2 Millionen Bildpunkte, 720p Video und 2-fach Digital-Zoom für Video-Chat und Selfies ausreichen müssen, setzt BlackBerry bei der Hauptkamera auf modernste Technik, die vom Spezialisten für Hochleistungsobjektive und Industrieboptik Schneider-Kreuznach, zertifiziert wurde. BlackBerry gibt an, Technik verbaut zu haben, die auch in professionellen Spiegelreflexkameras zu finden ist.

 

Die Kamera löst mit 18 Millionen Pixel auf. Gut gefällt uns der Phase Detect Auto Focus. Denn im Vergleich zu den bisherigen BlackBerry-Smartphones, erfolgt die Einstellung der Bildschirmschärfe angenehm schnell. Wie auch unter BlackBerry 10 könnt Ihr über einen Fingertipp steuern, wo im Motiv der Fokus liegen soll. Tippt dazu auf den gewünschten Bildabschnitt und wartet kurz, bis der erscheinende Ring von Weiß nach Grün wechselt.

 

Unterstüzt werdet Ihr beim Fotografieren außerdem mit der optischen Bildstabilisierung, die kleinere Verwacklungen ausgleicht. Zur Kamera gehören außerdem zwei LED-Blitzlichter (mit Videolicht-Funktion) und ein 4-fach Digital-Zoom. Wollt Ihr Videos drehen, profitiert Ihr von einer Erweiterten Videostabilisierung. Ihr habt die Wahl zwischen 4K Videos mit 30 FPS oder 1080p Videos mit 60 FPS.

 

Wir haben die Kamera bei einem Wochenendtrip getestet und quasi im Vorbeigehen ein paar Erinnerungsfotos gemacht. Bei den Nachtaufnahmen fiel auf, daß insbesondere mit HDR tolle Ergebnisse möglich sind. War die Kamera jedoch auf Auto-HDR gestellt, wurden die Fotos manchmal grobkörnig.

 

Hohenzollernbrücke Köln bei bewölktem Himmel vom BlackBerry Priv

 

Die BlackBerry eigene Kamera-App bietet die Möglichkeit zur Einstellung eines Timers von 3 oder 10 Sekunden, bevor ausgelöst wird. Warum Fotos nur in im Verhältnis 4:3 und 1:1 der Bildbreite und -höhe möglich sind, können wir nicht nachvollziehen. Inzwischen sollte auch ein Format von 16:9 möglich sein. Wir denken aber, daß dies mit einer neuen Version der Kamera-App nachgeliefert wird.

 

Die Belichtung läßt sich auf einer Skala von -2 bis +2 feingranuliert einstellen. Es ist möglich, Rasterlinien in den „Sucher“ einblenden lassen. Diese erscheinen natürlich nicht auf den Fotos. Mit der Kamera könnt Ihr übrigens auch Serienfotos erzeugen, wenn Ihr den Auslöser einfach länger berührt. Auch während des Videodrehs könnt Ihr Fotos schießen. Außerdem unterstützen sowohl Haupt- und auch die Frontkamera Panoramafotos. Auf Wunsch werden den Fotos Geodaten hinzugefügt.

 

Wer mag, kann auch aus einigen Filtern wählen. Aber derartige Effekte, durch die ein Bild z.B. in einem blaulastigen oder einem Serpia-Ton gespeichert wird, würden wir selbst eher nach dem Fotografieren mit einer extra App oder PC-Software für Bildbearbeitung vornehmen, da wir auch das Originalbild erhalten möchten. Deshalb sind alle Fotos in diesem Artikel unbearbeitet. Wer aber ein schnelles und effektvolles Foto für den Chat braucht, wird bei den angebotenen Filtern der BlackBerry Kamera-App bestimmt schnell fündig.

 

MusicalDome in Köln: Nachtaufnahme mit manuellem HDR vom BlackBerry Priv

 

 

Kölner Dom bei bewölktem Himmel mit BlackBerry Priv fotografiert

 

 

Posted by Andy   @   15 November 2015

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