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Mit BlackBerry 10 aus der Krise?

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Der einstige erfolgreiche Smartphone-Hersteller Research In Motion® (RIM) muss um seine Existenz bangen. Der Grund ist in den stetig fallenden Marktanteilen ihrer BlackBerry®-Smartphones zu sehen, obwohl der Markt steigende Zahlen voraussagt.

Die Rettung soll mit dem neuen BlackBerry® 10 kommen. Insider sprechen auch von einer möglichen gemeinsamen Übernahme durch Microsoft und Nokia. Wir gehen den Gerüchten nach und suchen eine Erklärung für die derzeitige Entwicklung.

Sinkender Marktanteil

BlackBerry®`s sind speziell für den Abruf und das Schreiben von E-Mails geeignet. Die integrierte Qwertz-Tastatur sorgt für ein hohes Maß an Flexibilität. Und so ist es nicht verwunderlich, dass die Smartphones von RIM gerade im Business-Bereich häufig eingesetzt werden. Aber selbst hier gehen viele Nutzer auf die Konkurrenz über.

Bei Privatnutzern lässt das Interesse an den Geräten noch stärker nach, wie die letzten Statistiken belegen. Ende 2011 betrug der Marktanteil in Deutschland 7,78 Prozentpunkte. Im Januar lag der Marktanteil noch bei 15,03 Prozent. Die Gewinner des Jahres waren Android und iOs. Mit 22,71 Prozent stand das Apple-Betriebssystem letztlich nach zwischenzeitlichen Schwankungen knapp vor Android mit 21,83 Prozent. In den USA sind die Verkaufswerte von BlackBerry®s von 7,1 auf 6,5 Prozent gefallen.

Statistik RIM

Statistik RIM

RIM steht mit dem Rücken zur Wand. Doch worin liegen die Gründe für die sinkenden Zahlen? Die beiden anderen genannten Betriebssysteme sprechen die Bedürfnisse der Bevölkerung besser an. Sowohl Apple- als auch Samsung-Nutzer sprechen von einer intuitiven Bedienung und der einfachen Anpassung mit Hilfe kleiner Zusatzprogramme, sogenannter Apps.

Der App-Market von RIM ist nicht so umfangreich wie jener von Anroid und iOs und so ist es nicht verwunderlich, dass auch der größte kostenlose Pokeranbieter Zynga keine App für BlackBerry®-Systeme erstellt hat. Wer gerne pokert, findet eine Alternative in dem kostenfreien Texas Hold’em Poker 2 oder auf dem PC bei PokerZeit.com.

Ausblick

Die Rettung des einstigen Platzhirschs soll durch das neue Betriebssystem BlackBerry® 10 kommen. Kritiker zweifeln aber stark an dem Erfolg, denn das System verfügt noch nicht über ein natives Mail-Programm.

Posted by Macberry   @   5 Januar 2012

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4 Comments

Comments
Jan 5, 2012
16:31
#1 Bob Barrett :

Ich hätte da mal einen allgemeinen Hinweis für dich. Leider benutzt du sehr häufig “Blackberry” und “Blackberrys” wobei das zweite sogar noch doppelt falsch ist. BlackBerry ist ein Markenname und wird deshalb mit zwei großen B’s geschrieben. In einem Blog rund um BlackBerry smartphones eigentlich selbstverständlich müsste man meinen. Vielleicht ist die Trademarkseite von RIM für dich hilfreich: http://www.rim.com/legal/trademarks/

Author Jan 5, 2012
16:37
#2 Macberry :

Hi Bob, Danke für den Hinweis und den Link, wir geloben Besserung bei der Umsetzung! Wir sind keine Jornalisten, versuchen aber dennoch gute Inhalte zu liefern.

Jan 8, 2012
16:55

An dieser Stelle möchte ich mal eine Lanze für die Kollegin brechen. Die Bezeichnung Blackberry ist durchaus pressekonform. (Info der der PR)

Durch mangelhafte Berichterstattung oder Fehlinformation, die mit dem geschützten Namen inklusive Trademark in Verbindung gebracht werden kann, dürfte eine Reaktion eines Herstellers schneller zu erwarten sein, als bei einer presskonformen Schreibweise.

Author Jan 8, 2012
17:08
#4 Macberry :

Danke Hans für die weitere Aufklärung! :)

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