Der Sprung auf die Version 2.0 hat dem Playbook einen großen Schub nach vorne gegeben. Endlich können E-Mails ohne Smartphone gecheckt und Besprechungen mit dem eingebauten Kalender geplant werden. Doch um das volle Potenzial des Playbooks auszunutzen, sollte man sich auch in den Menüeinstellungen auskennen. Wir erklären Euch im Detail, was ihr wo findet und wie ihr es am besten einstellt.
Das Menü und die Statusleiste verstecken sich hinter dem Zahnrad-Symbol in der rechten oberen Ecke. Wenn es durch ein Programm verdeckt wird, genügt ein Wisch von rechter oberer Ecke zur Mitte des Displays hin. Das funktioniert in jeder Anwendung und ist besonders dann praktisch, wenn man mal schnell das WLAN deaktivieren oder die Displayausrichtung fixieren will. Auch Bluetooth lässt sich einschalten und ein Tipp auf das Batteriesymbol erlaubt die Einstellung der Displayhelligkeit, sowie das Sperren und Neustarten des Playbooks. Gestensteuerung am BlackBerry Playbook grafisch erklärt.
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Nachdem wir durch das Zahnrad-Symbol das Menü betreten haben, können wir rechts allgemeine Infos erkennen. Interessant sind vor allem die „BlackBerry ID“ mit der man in der App World einkauft oder über das Playbook angerufen werden kann und natürlich die „Betriebssystemversion“, um immer auf dem neuesten Stand zu bleiben. Tippt man auf „Allgemein“, öffnet sich eine Auswahlliste mit weiteren Möglichkeiten. Unter „Hardware“ werden die BlackBerry PIN angezeigt oder auch der verbleibende „Freie Speicher“. Das Playbook zeigt übrigens ganz unten an, wann es zum letzten Mal neugestartet wurde.
Der „Flugmodus“ dient dazu möglichst schnell alle Funkverbindungen auszuschalten. Das kann sein, weil man tatsächlich in einem Flugzeug sitzt , im Krankenhaus sich aufhält oder weil man einfach mal seine Ruhe vor den E-Mails braucht. Ist der Flugmodus aktiviert, werden Bluetooth und WLAN ausgegraut und in der Statusleiste erscheint ein Flugzeug-Symbol. Einmal drauftippen und sofort wird der Funkstatus wiederhergestellt.
Der Punkt „Wi-Fi“ (wir Europäer sagen lieber „WLAN“ dazu) ermöglicht neue WLAN-Verbindungen hinzuzufügen oder bestehende zu verändern. Um einen bestehenden Eintrag zu verändern tippt man auf „Verfügbare Netze“ und wählt den Punkt „Gespeicherte Netze“ aus. Tippt man einen Eintrag an, lassen sich die spezifischen Einstellungen bearbeiten. Eine Berührung des Stiftes mit einem folgenden Druck auf den Papierkorb, löscht den ausgewählten Eintrag unwiederruflich.
Wenn das WLAN mal wieder nicht so läuft wie gewollt, kann man sich über das Symbol unten links (ein WLAN-Balken mit Fragezeichen drin) eine Vielzahl von Informationen besorgen: WLAN-Verfügbarkeit, Signalstärke, Traceroute, WLAN-Protokoll und vieles mehr.
Der Punkt „Software-Aktualisierung“ hält, was er verspricht: Ein Tipp auf „Nach Akt. suchen“ fragt bei RIMs Servern nach, ob man die letzte OS-Version hat. Im Normalfall tut das Betriebssystem dies automatisch und zeigt eine Meldung am linken oberen Rand. Aber wer ungeduldig ist darf hier gerne mehrmals drauf drücken.
Im Bluetooth-Menü lassen sich neue Geräte hinzufügen und einstellen. Um sich von anderen Geräten finden zu lassen, wählt man unter „Sichtbar“ entweder „Ein“ oder „2 Minuten“. Letzteres bedeutet, dass das Playbook für zwei Minuten sichtbar ist und danach sich wieder versteckt. Der Bluetooth-Funk als solcher bleibt aber weiterhin aktiviert. Über „Gerät hinzufügen“ werden Smartphones, Headsets (auch in Stereo über A2DP) oder Bluetooth-Tastaturen und –Mäuse eingestellt. Wenn sich ein bereits gekoppeltes Gerät nicht verbindet, kann man durch Antippen des Namens den Menüpunkt „Verbinden“ manuell auswählen. Unter „Eigenschaften“, was sich links unten präsentiert, vergibt man seinem Playbook einen eindeutigen Namen. (Vgl.: Personalisieren des Playbooks)
Wie oben angesprochen, benötigt man eine „BlackBerry ID“, um in der App World einkaufen zu können. Sie wird beim Einrichten des Playbooks aktiviert. Hier können noch der Name hinzugefügt und das Kennwort geändert werden.
Es kommt nicht von ungefähr, dass man sich jetzt mit der Kontoeinstellung „herumschlagen“ muss – wie will man denn sonst seine E-Mails lesen?! Glücklicherweise kennt das Playbook fast alle E-Mailanbieter (selbst ein paar exotischere) und verlangt nicht mehr als den Benutzernamen und das Passwort. Auch für Twitter, Facebook und LinkeIn ist gesorgt. So bleibt man nicht nur rundum informiert, sondern hat auch alle Nachrichten bequem in einer Inbox verwaltet. Wie immer modifiziert man die Einstellungen durch Antippen des Namens, während E-Mailkonten kinderleicht durch das Stiftsymbol zum Löschen markiert werden.
Die BlackBerry Bridge verbindet das BlackBerry-Smartphone mit dem Playbook. So kann das Tablet nicht nur über die Internetverbindung des BlackBerrys surfen, es sieht auch sämtliche Dateien, die man auf dem Smartphone abgespeichert hat. Nach der ersten Kopplung wird außerdem ein neuer Homescreen aktiviert, der den Kalender, die E-Mails und weitere Daten direkt vom Smartphone abruft. Das Playbook arbeitet dann wie ein größerer Bildschirm.